Im Sommer 2010 hat Artemide 50 Architekturbüros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz eingeladen, für eine Ausstellung Objekte zum Thema Licht und Architektur zu entwickeln.

Es ist ein Körper entstanden der zunächst Begriffe Masse, Raum und Licht berührt – dabei wurden Leuchkörper zum konkreten Ausgangspunkt. Es wurden Formen einiger spezifischer Artemide-Lampen, ähnlich einem Ready-Made, auf Ihre wesentlichen Bestandteile reduziert, miteinander verschmolzen und als Negativ-Form in einem substraktiven Verfahren aus einer Masse herausgeschnitten.

Bei dieser Transformation entstand ein polyvalenter Körper, der durch das Spiel von Licht und Schatten eine eigene räumliche Atmosphäre schafft. Als Paraodxon werden Leuchtkörper selbst zum Projektionsraum für dieses Spiel von Licht und Schatten und lösen vielfältige Assoziationen aus.



status: 11/2010