Den sehr unterschiedlichen Projekten liegt eine gemeinsame Entwurfsstrategie zu Grunde: Zu den Besonderheiten von Ort und Aufgabe werden spezifische Assoziationen entwickelt. Diese Assoziationen entstehen oft aus der Beobachtung und Analyse bestehender alltäglicher Dinge bzw. Anordnung von Dingen. Dies können stadträumliche Situationen, möblierte Innenräume, gefüllte Kisten, Gegenstände etc. sein. Diese selbstverständlich entstandenen räumlichen Konstellationen haben eine eigene Authetizität und bergen menschliche Erfahrung und Aktion in sich. Sie werden grafisch, plastisch und architektonisch transformiert. Zentraler Begriff ist dabei Wahrnehmung – besonders in der Ambivalenz von Masse und Raum und von Gegenständlichkeit und Abstraktion.

Durch die soziale Erfahrung, die in den ursprünglichen Assoziationsobjekten und den daraus neu entstandenen Projekten liegt, ergeben sich bei diesem Wahrnehmungsprozeß selbstverständlich vitale Nutzungen und soziale Interaktion im realen ggf. urbanen Raum. Es entsteht ein neuer Blick auf dinge und Orte. Dieser neue Blick eröffnet wieder neue Potentiale und Verknüpfungen unterschiedlicher Bilder, Atmosphären und Nutzungen.


status: 01/2016